1. Int. DRV-Junioren-Regatta, 09./10.05.2015

Saisonauftakt in bayerischen Gewässern

Bei der internationalen Juniorenregatta des Deutschen Ruderverbandes in München, die als erste Standortbestimmung auf der Normaldistanz der Rudersaison dient, galt es für die Limburger Ruderer am vergangenen Wochenende ein gutes Bild in der noch jungen Saison abzugeben. Auf dem olympischen Ruderbecken von 1972 war ihnen die Möglichkeit gegeben, sich mit internationalen Spitzenruderern zu messen.

So machten Sarjana Klamp und ihre Zweierpartnerin aus Wetzlar einen guten Anfang und konnten ihren Bugball im Doppelzweier der B-Juniorinnen als erstes über die Ziellinie schieben. Am darauf folgenden Finaltag mussten sie sich jedoch zwei ihrer Gegnerinnen geschlagen geben und ruderten als dritte ins Ziel. In derselben Bootsklasse vertreten war auch Hannah Nuhn, die mit Platz zwei ein zufriedenstellendes Ergebnis einfuhr. Ferner bildeten die beiden Duos den Doppelvierer des hessischen Ruderverbandes und zeigten zwei engagierte Rennen, die sie jeweils als zweite beendeten. Bei den Leichtgewichten unterwegs waren Katharina Platen und Mathilde Trémolières. Im Doppelzweier gelang ihnen ein Start-Ziel-Sieg. Katharina Platen erruderte außerdem im Einer am ersten Regattatag einen vierten und am zweiten einen ersten Platz. Fabio Schneider, Felix Hackenbroch, Jakob Stalf und Leonard Kosmol, die in diesem Jahr Teilnehmer des Riemenprojektes des Landesruderverbandes sind, vertraten im Achter der B-Junioren die hessischen Farben. Einen dritten und einen vierten Platz sind als Ergebnis dieses Wochenendes für sie zu verzeichnen.

Simon Schmitt, für den die 2000 Meter lange Strecke bisher noch unbekannt war, absolvierte mit Bravour seine Aufgabe. Im Einer bewies er sein Können und siegte. Zudem ging Robin Strahl im gleichen Rennen an den Start und erzielte einen dritten Platz. Nils Krause, der diese Saison in der offenen Gewichtsklasse bestreitet, fuhr zwei beherzte Rennen und wurde Zweiter und Vierter.

Der Südteam Achter (von links nach rechts): Patrick Möbs (LCW), Konstantin Steib (RCA), Björn Roßberg (SRCF), Nils Kocher (MRVA), Lars Lorch (RCN), Simon Weber(LCW), Tom Hinrichs (LCW), Lasse Grimmer (RVE), Fabian Gläser (ÜRCB)
Der Südteam Achter (von links nach rechts): Patrick Möbs (LCW), Konstantin Steib (RCA), Björn Roßberg (SRCF), Nils Kocher (MRVA), Lars Lorch (RCN), Simon Weber(LCW), Tom Hinrichs (LCW), Lasse Grimmer (RVE), Fabian Gläser (ÜRCB)

Seitens der Riemenruderer, für die an diesem Wochenende der Schwerpunkt auf den Großbooten lag, gingen Simon Weber, Felix Wüst und Tom Hinrichs an den Start. Mit anderen Mitgliedern des Südteams erzielten Simon Weber und Tom Hinrichs im Achter einen zweiten Platz im Vorlauf, der die Qualifikation für das A-Finale bedeutete. In diesem erreichten sie einen fünften Rang. Tom Hinrichs maß sich außerdem im Vierer-Ohne mit der Konkurrenz und belegte einen vierten Rang im Vorlauf und einen dritten im B-Finale.

Die weiblichen A-Juniorinnen stellten sich im Einer den Gegnern. Anna-Lisa Thorn zeigte im leichten Einer ein engagiertes Rennen und wurde Vierte. Lena Fritz hörte als dritte das Zielsignal. Sophia Krause, die von dem Riemenbereich wieder in den Skullbereich wechselte, musste sich mit den Plätzen drei und fünf zufrieden geben.
Nun bleibt nicht mehr viel Zeit bis die Bootsanhänger wieder vom Vereinsparkplatz Richtung Köln rollen, wo in zwei Wochen bereits die zweite Regatta stattfindet. Bis dahin werden die Limburger Junioren das lange Wochenende für intensive Trainingseinheiten nutzen, manche auf dem heimischen Gewässer während andere in Breisach das Lager mit dem Südteam aufschlagen.

Von Sophia und Nils Krause