97. Internationale Hügelregatta, 10.-12.05.2013 in Essen

Großbootprobe auf dem Baldeneysee

Bereits bei der Ankunft der Ruderer des Limburger Club für Wassersport am Baldeneysee in Essen zur 97. Internationalen Hügelregatta in Essen, ließ sich erahnen, dass das Wochenende nicht nur für die Nerven eine Berg- und Talfahrt werden würde. Aber da die letzten Deutschen Meisterschaften bereits in Essen ausgefahren wurden, waren die Athleten sowohl auf Wellengang als auch auf das wechselhafte Wetter eingestellt. Obwohl die Ruderer an die Bilderbuchbedingungen auf der Lahn gewöhnt sind, konnten sie sich gegen die Konkurrenz erfolgreich behaupten.

Roman Acht zeigte sich im Leichtgewichts Männer Doppelzweier mit seinem Partner Jonathan Rommelmann aus Krefeld in guter Form und konnte an seine Erfolge von der 1. Kleinbootüberprüfung anknüpfen. Nachdem sie sich im Vorlauf für das A-Finale qualifizierten, erreichten sie dort den zweiten Platz. Am nächsten Tag, diesmal im Leichtgewichts Männer 4er in Renngemeinschaft mit Stuttgart und Offenbach, waren sie ihrer Konkurrenz klar überlegen und ruderten mit einem deutlichen Vorsprung ins Ziel.

Sein Vereinskollege Johannes Lange konnte auf Grund eines Muskelfaserrisses, den er sich bei der Vorbereitung auf das Sportabitur zugezogen hatte, nicht starten.

Der neu zusammengesetzte Leichtgewichts Frauen Zweier mit Cara Pakszies und ihrer Partnerin Julia Ost aus Hannover erreichten an beiden Tagen den fünften Rang und entsprach somit nicht ihren Erwartungen.

Svenja Jonas (LCW) und ihrer Partnerin Svenja Leemhuis (Stuttgart)
Svenja Jonas (LCW) und ihrer Partnerin Svenja Leemhuis (Stuttgart)

Im Zweier ohne der Frauen konnten sich das bereits bewährte Boot mit Svenja Jonas und ihrer Partnerin Svenja Leemhuis (Stuttgart) gegen die internationale Konkurrenz durchsetzten, auch wenn der enorme Gegenwind die normalen Fahrzeiten um einiges verlängerte.

Zum Abschluss starteten die beiden am nächsten Tag im Achter des Stützpunktes Dortmund mit Kameradinnen aus Lauingen, Neuss, Ulm, Krefeld, Mainz und Dorsten und konnten auch dort erfolgreich den anderen deutschen Achter hinter sich lassen.

Alles in allem war die Regatta ein guter Test für die in zwei Wochen anstehenden zweite Kleinbootüberprüfung, bei welcher erneut eine Rangliste ausgefahren wird. Jene wird mitentscheidend dafür sein, wie die Boote für die anstehende Weltmeisterschaft in Linz besetzt werden.

Von Svenja Jonas