Deutsche Jahrgangsmeisterschaften, 22.-25.06.2017 in Oberschleißheim

WM Qualifikation für Sophia Krause

Vom 22.6. bis zum 25.6.2017 fanden auf der Olympia-Regattatrecke in Oberschleißheim die Meisterschaften aller deutschen Ruderer zwischen 15 und 22 Jahren statt. Insgesamt 1.500 Ruderer kämpften dort um den begehrten Titel des Deutschen Meisters. Die Junioren der Altersklasse B traten über eine Distanz von 1.500 Metern gegeneinander an, für die A-Junioren, sowie die Senioren galt es sich über die olympische Distanz von 2.000 Metern zu behaupten. Der Limburger Club für Wassersport (LCW) war dort mit seinen Athleten in allen Altersgruppen sehr erfolgreich vertreten.

Zunächst mussten sich die Ruderer im Vorlauf behaupten. War dies geschafft, ging es direkt oder mit dem Umweg über den Hoffnungslauf ins Halbfinale. Dort wurde dann um den Einzug ins alles entscheidende Finale gekämpft. Insgesamt acht Boote und somit alle Aktiven des LCW, die an den Start gegangen waren erreichten das Finale.

    Maximilian Krause mit seiner Goldmedaille

    Sophia Krause mit ihrem Trainer Martin Rieche

Als erstes ging der Vierer mit Florian Bendel, Jakob Harshman, Mark Hinrichs, Maximilian Schultheiß (Weilburger RV) und Steuermann Moritz Krause an den Start. Mit einem starken Endspurt konnte sich der Vierer den dritten Platz und somit die Bronzemedaille sichern.
Maximilian Krause qualifizierte sich direkt für das Halbfinale. Schon dort konnte er seine Gegner hinter sich lassen. Im Finale setze sich sein Siegeszug fort. Über die 1500 Meter ließ er keinen seiner Gegner an sich vorbei. Maximilian Krause ruderte direkt auf das Siegertreppchen.
Der Juniorinnen Vierer mit Carla Scharbach, Chiara Neukirch, Hannah Jordan und Emma Trémolières konnten sich ebenfalls ein Platz im Finale sichern. Dort erzielten sie den sechsten Platz.
Nils Krause stieg verspätet in diese Saison im Leichtgewicht Senior Einer ein. Er konnte seinen Hamburger Gegner hinter sich lassen und sich den zweiten Platz des B-Finales ergattern.
Jakob Stalf ging mit seinem Partner aus Wetzlar an den Start. Mit einem deutlichen Sieg im Vorlauf, konnten sie im B-Finale den zweiten Platz verteidigen.
Im Junioren A Achter erruderte Jakob Stalf mit seinen Partnern aus Marbach, Tübingen, Aschaffenburg, München, Würzburg, Hanau und Wetzlar im Finale Rang 5.
Sophia Krause hatte die olympische Distanz von 2000 Meter zu bewältigen. Im Vorlauf auf Platz fünf ging es für die Athletin in den Hoffnungslauf. Mit neun Sekunden Vorsprung zeigte sie dort deutlich, dass sie ins Finale gehört. In diesem Finallauf ging es nicht nur um den Titel des Deutschen Meisters 2017, sondern auch um eine Qualifikation für die U23 Weltmeisterschaft 2017. Hoch konzentriert hieß es dann ein letztes Mal an den Start fahren und über die 2 Kilometer alles geben. Gesagt, getan. Sophia Krause konnte sich mit vier Sekunden Vorsprung souverän das Siegertreppchen sichern. Für sie und ihren Trainer Martin Rieche heißt es nun statt Sommerpause, drei Wochen Trainingslager für die Weltmeisterschaft.
Nach der erfolgreichen WM Qualifikation im Einer ging Sophia Krause noch im Seniorinnen Vierer an den Start. Auch hier konnte sie mit ihren Partnerinnen aus Leipzig und Vegesack erneut überzeugen. Mit deutlichem Vorsprung überquerte der Vierer als zweites Boot das Ziel. Insgesamt konnte Sophia gleich zwei Medaillen an diesem Wochenende mit nach Hause nehmen.
Florian Bendel, Mark Hinrichs, Maximilian Krause mit Steuermann Moritz Krause erreichten mit ihren Partnern aus Frankfurt und Weilburg im Junioren Achter im Hoffnungslauf Platz 5.

Insgesamt überzeugte der LCW wieder mit hervorragenden Leistungen. Die Athleten erreichten nicht nur das Finale, sondern konnten die LCW-Flagge auch mehrfach auf dem Siegertreppchen schwingen. Für Sophia Krause und ihren Trainer Martin Rieche geht es nun ins Trainingslager in Limburg und Ratzeburg. Dort werden sie in den nächsten drei Wochen mit der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung für die Weltmeisterschaft beginnen um in Polvdiv, Bulgarien am 16. Juli auf internationaler Ebene zu überzeugen.

Von Stefanie Königstein

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