Head of the River Amstel, 17.03.2013 in Amsterdam (NL)

Die Premiere des generationsübergreifenden LCW-Achters

Vor kurzem konnte man im Rahmen des „Head of the River“ – Rennen etwa 500 Ruderboote auf der Amstel in Amsterdam betrachten. Auch der Limburger Club für Wassersport war dort mit einem Achter präsent. Dieser Wettkampf stellt das größte Ruderevent der Niederlande dar.

Der generationsübergreifende Achter des LCWs (von links): Alexander Ruffini, Holger Will, Manfred Wüst, Birger Scheuer, Stm. Christoph Sohr, Thomas Sobanski, Yannick von Keitz, Jurek Scheuer, und Elias Sehr
Der generationsübergreifende Achter des LCWs (von links): Alexander Ruffini, Holger Will, Manfred Wüst, Birger Scheuer, Stm. Christoph Sohr, Thomas Sobanski, Yannick von Keitz, Jurek Scheuer, und Elias Sehr

Die zu bewältigende Strecke von 8 Kilometern forderte die Limburger Mannschaft zu Höchstleistungen heraus. Um diese zu erbringen, war ein wöchentliches Training unabdingbar, welches zeitweise von Krankheitsfällen, Hochwasser und einer vereisten Lahn behindert wurde. Vorbereitungen auf den Wettkampf liefen bereits im Januar 2013 an. Die Besonderheit der Mannschaft ist, dass sie Generationen übergreifend ist. So konnten die „alten Hasen“ mit ihrer Erfahrung die jüngeren Athleten im Boot unterstützen, um ihre Technik zu optimieren. Beim vorbereitenden Einfahren auf der Strecke am Tag vor dem Wettkampf mussten sich die Ruderer einerseits an die ungewohnt hohen Wellen anpassen und sich andererseits dem Gegenwind stellen. Man erwartete Kälte, Regen und Windböen am Wettkampftag, jedoch blieb der Limburger Achter davon verschont, sodass die Grundbedingungen für das Rennen optimal waren. Zur Mittagszeit startete der Achter in der Wettkampfklasse „ offener Vereinsachter“ und musste mit 32 anderen Booten konkurrieren. Im Abstand von 15 Sekunden wurden die Mannschaften ins Rennen geschickt. Direkt nach den ersten Startschlägen lieferten sich die Domstädter ein „Kopf an Kopf –Rennen“ mit einem niederländischen Boot bis zur Streckenhälfte. „20 Spurtschläge, dann sind wir an denen vorbei“, hallte es von der Steuerposition, die von Christoph Sohr besetzt wurde, durch das gesamte Boot. Nach 31:38.6 Minuten konnten die Ruderer mit ihrem Ergebnis zufrieden sein. Die Mannschaft war sich einig, dass dies die bisher beste Belastungsfahrt gewesen sei. Und da die Motivation der Sportler des Limburger Clubs für Wassersport darin lag, einfach Spaß am Wettkampf zu haben, rückt das Ergebnis letztendlich in den Hintergrund. „Ich denke, dass die Mannschaft noch andere Chancen ergreifen wird, um zu zeigen, was in ihr steckt und die Farben des LCW glänzen lassen wird“, versichert Elias Sehr zuversichtlich für die bevorstehende Saison des Rudersports.

Von Elias Sehr