Internationale DRV-Junioren-Regatta, 10./11.05.2014 in München

LCW zweiterfolgreichster Verein bei der 1. Internationalen DRV-Junioren-Regatta in München

Nach Mannheim und Köln stand nun am vergangenen Wochenende die internationale DRV-Junioren-Regatta in München für die A- sowie B-Junioren des Limburger Clubs für Wassersport auf dem Programm. Dieser Wettkampf diente einer ersten Standortbestimmung auf der Normaldistanz von 1500 und 2000 Metern. Interessant war er insofern auch, als dass man sich sowohl mit nationaler als auch internationaler Konkurrenz messen konnte. So waren nicht nur Auswahlmannschaften der Nachbarländer am Start, sondern auch exotische Nationen wie Tunesien oder Zimbabwe waren zu diesem Ruderevent in den wilden Süden Deutschlands gereist.

Felix Wüst und Simon Weber (von links)
Felix Wüst und Simon Weber (von links)

Die LCW-Ruderer vertraten die Limburger Farben recht erfolgreich und positionierten sich mit zehn Siegen auf dem zweiten Platz der Gesamtwertung. Einen großen Anteil daran haben vier B-Junioren der LCW-Crew, die jedes Rennen für sich entscheiden konnten: Simon Weber und Felix Wüst, im Riemenbereich unterwegs, dominierten nicht nur im Zweier-sondern auch im Vierer-Ohne in Renngemeinschaft mit Gießen klar die Konkurrenz. Bereits samstags fuhren sie deutliche Siege in den ungesetzten Läufen ein, die sie dann am nächsten Tag im A-Finale wiederholen konnten. Robin Strahl, der dem Hessenteam der leichtgewichtigen B-Junioren angehört, erzielte ebenfalls die 100% Quote. Gemeinsam mit seinem Zweierpartner Theo Dressler aus Wiesbaden lieferte er sich zwei spannende Rennen, die das Duo letzten Endes für sich entscheiden konnte. In Renngemeinschaft mit Gießen und Höchst durften die beiden im leichten Doppelvierer außerdem noch zwei weitere Male am Siegersteg anlegen. Nils Krause war der vierte Limburger, der an diesem Wochenende anscheinend in jedem Rennen die perfekte Welle erwischte und der Konkurrenz zeigte, wo es lang ging. Ungefährdet fuhr er samstags deutlich als Sieger über die Ziellinie. Von dem extremen Schiebewind beflügelt war es ihm möglich, seine Vortagesleistung zu wiederholen und sich die Goldmedaille zu sichern. Schon die starken Vorergebnisse in diesem Winter auf dem Ergometer sowie bei der Langstrecke in Erlangen hatten angedeutet in was für einer herausragenden Form sich der leichte B-Junior befindet.

Nils Krause am Siegersteg
Nils Krause am Siegersteg

Zwei zufriedenstellende Rennen fuhr auch Anna-Lisa Thorn, die im Leichtgewichts-B-Juniorinnen-Einer antrat. Der dritte Rang, den sie Samstag erreichte, bedeutete für sie den Einzug ins A-Finale und somit einen Platz unter den besten sechs. Wie auch alle anderen Limburger musste sie sich sonntags den extrem schwierigen Bedingungen stellen, was ihr gut gelang. Sie kämpfte tapfer gegen Wind und Wellen und leistete sich ein spannendes Rennen, das sie als Fünfte beendete. Lea Nassal ging in derselben Bootsklasse, allerdings bei den A-Juniorinnen, an den Start. Durch den vierten Platz am ersten Wettkampftag wurde sie in den zweiten Lauf sonntags gesetzt. Hier zeigte sie ihre Stärke und hörte als Zweite das Zielsignal.

Philipp Richard und Maximiliane Horz, die Mitglieder des Südteams sind, starteten beide im Vierer-Ohne. Im Vorlauf zeigte die Crew um Philipp Richard und seinen Mannschaftskollegen aus Frankfurt und Saarbrücken ihr Können und sicherten sich mit dem ersten Rang im Vorlauf einen Startplatz im A-Finale, wo sie ihren Erwartungen nicht ganz gerecht wurden und auf den sechsten Platz fuhren. Maximiliane Horz, die erst seit kurzem in den Riemenbereich umgestiegen ist, fuhr auf den dritten Rang im B-Finale.

Im Skullbereich der A-Juniorinnen maß sich Sophia Krause im Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Essen, Osnabrück und Ratzeburg mit der internationalen Konkurrenz. In einem spannenden Finale gelangte die Mannschaft auf den fünften Platz im A-Finale.

Neben den erwähnten Ruderern erreichten noch zahlreiche weitere Athleten gute Erfolge.

Sowohl die Aktiven als auch die in München anwesenden Trainer Dietmar Langusch, Martin Rieche und Mathias Glaser können alles in allem mit den auf der ehemaligen olympischen Regattastrecke erruderten Ergebnissen zufrieden sein.

München war der erste Streich, doch ein zweiter folgt zugleich: In zwei Wochen werden sich die LCW-Ruderer auf dem Fühlinger See bei Köln beweisen müssen und im Juni geht es in den hohen Norden nach Hamburg-Allermöhe.

Von Sophia Krause