19.08.2012 Svenja Jonas und Frederike Hackenbroch belegen den 4. Platz

Plovdiv. Die Spannung vor dem Rennen war groß: Nachdem der deutsche Juniorinnenachter im Bahnverteilungsrennen der Juniorenweltmeisterschaften als Zweiter die Ziellinie überquert hatte, hatten sich die deutschen Ruderinnen eine Medaille nicht mehr nehmen lassen wollen. Und während des gesamten Rennens hatte es tatsächlich nach einer Bronzemedaille ausgesehen.

Schon nach dem Start setzte sich das rumänische Boot von dem Feld ab, kurz dahinter gefolgt von den USA, die die Rumänen während des gesamten Rennens verfolgten und erst unmittelbar vor dem Ziel vom führenden Boot abgehängt wurden und Rang zwei belegten. Die Augen der Zuschauer lagen jedoch auf dem deutschen, dem italienischen und dem russischem Boot, die sich einen atemberaubenden Kampf um den Rang drei lieferten. Nach einem guten Start lag das deutsche Boot mit den beiden Limburger Ruderinnen bei den ersten 500 Metern mit einem noch deutlichen Abstand zu den Italienerinnen und den Russinnen auf Rang drei, die in der Mitte des Rennens jedoch immer näher kamen. Bei der 1500-Meter-Marke hatte der italienische Achter den deutschen eingeholt und die letzten 500 Meter waren ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen diesen beiden Booten. Wenige Meter vor dem Ziel zogen die Italienerinnen mit einer etwas höheren Schlagzahl an den deutschen Ruderinnen vorbei, die als Vierte ins Ziel kamen. Die Plätze fünf und sechs belegten die Boote aus Russland und Bulgarien.

Paula Fischer
18.08.2012