Vandalismus im Trainingslager

Wir lassen uns nicht entmutigen!

Mit diesem Leitspruch reagieren die Ruderinnen und Ruderer des Limburger Club für Wassersport auf die mutwillige Zerstörung von Booten während des Trainingslagers in Eschwege.

Mal das heimische Ruderrevier auf der Lahn verlassen und mehrere Tage intensiv auf fremden Gewässern trainieren fördert nicht nur Fitness sondern auch das Zusammengehörigkeitsgefühl. Ein gutes Dutzend Kinder und zwei Betreuerinnen, die sich in Vorbereitung auf die kommende Regattasaison in dem Trainingslager befinden, konnten es nicht fassen: Über Nacht hatten Vandalen zwei Kunststoff-Einer zerstört und einen Vierer über die komplette Länge zerkratzt. Die zur Hilfe gerufene Polizei hat den Schaden aufgenommen und notwendige Schritte zur Ermittlung der Täter eingeleitet.

Insbesondere die beiden zerstörten Einer stellen Vorstand und Trainer vor eine große Herausforderung, werden diese Boote für die kommende Regattasaison doch dringend benötigt. Die Neuanschaffung eines Kunststoff-Einers wird ca. 2.500 Euro kosten – ein Betrag, der im Budget für diese Saison nicht eingeplant war.

Dank der Flexibilität der Betreuerinnen und der Hilfsbereitschaft anderer Rudervereine, die ebenfalls in Eschwege ein Trainingslager abhalten, konnte das Trainingsprogramm durch Umplanungen und Leihboote fortgeführt werden. Beste Voraussetzungen also, um – wie gewohnt – in Zukunft wieder positive Nachrichten und Erfolgsmeldungen vom Limburger Club für Wassersport zu lesen!

Von Petra Glaser

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